Wir sind dann mal weg!

Was sich aus unseren Schlussfolgerungen bezüglich der Staumeldungen des zu Ende gehenden Wochenendes entwickelt hatte, zeichnete sich schon in München als eine sehr gute Entscheidung ab. Nämlich unsere Abfahrt auf Sonntagnachmittag zu vertagen. Den Stau am Mittleren Ring deutete lediglich Marlene im übertragenen Sinne mit einem Seitenhieb in meine Richtung, aber ansonsten war da schlichtweg keiner! 🙂 Auch Salzburg und den Tauerntunnel locker gepackt, floss der Verkehr nicht weniger flüssig, so, wie auch der Regen. Wobei der nicht nur floss, sondern regelrecht strömte … Kann ja auch nicht jede Reise so beginnen, wie die im vergangenen Sommer.
„Ab jetzt kann’s nur noch besser werden“, waren Jörgs Worte, als wir um zirka 22 Uhr den Caravanstellplatz in St. Michael im Lungau erreichten.
Der nächste Morgen war weder klar noch warm und obendrein stand neben unserem Bett eine gewaltige Wasserlache. Nein, nicht doch … „Honi soit qui mal y pense“ … 🙂
Nach langen und ernsthaften Überlegungen und einem kurzen Indizienprozess schob ich dieses Malheur kurzerhand auf das undichte Heckfenster, das am Abend vor der Abfahrt, ein paar Bieren bei Dreas und einem Regenguss in der Gallusstraße einfach nicht geschlossen wurde. Punkt.
Besser jedoch wurde es damit noch nicht gleich. Auch nicht trockener … Aber gut Ding will bekanntlich Weile haben.

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